Red’ma über überraschende Wendungen bei digitalen Interventionen

Digitale Interventionen stellen bei Organisationsentwicklungsprozessen nicht die „zweitbeste“ Lösung dar, sondern bieten durch die Einbeziehung eines erweiterten Personenkreises und durch neue Begegnungsformen innovative, überraschende Lösungen für Anliegen der Führungskräfte und deren MitarbeiterInnen.

E-Learning und Blended Lernformate sind heute gelebte Praxis in der Aus- und Weiterbildung. Mit Blended Development wird die Anwendbarkeit dieser Lernform von der Mikroebene (individuelle Perspektive) auf die Mesoebene (organisationale Ebene) erweitert. Methoden, Werkzeuge und Praktiken des Blended Learning werden auf das Lernen und die Entwicklung von „Organisationssystemen“ angepasst.

red-ma hat die 5 Disziplinen der Lernenden Organisation, welche Peter Senge in seinem Buch „The Fifth Discipline“ vorgelegt hat, als theoretisches Modell für die Entwicklung von Blended Development Programmen angewandt und hierzu praktikable Werkzeuge für „Lernende Organisationen“ entwickelt.

Was bringt die digitale Erweiterung?

Ein wichtiges Gut in der Beratung ist die hohe Aufmerksamkeit des Kundensystems. Durch die Anwendung von “Blended Learning”- Prinzipien können BeraterInnen ihre Präsenz in der Begleitung nicht nur persönlich, sondern auch digital spürbar werden lassen. Diese Mischung aus Anwesenheit vor Ort und digitaler Interventionen öffnet BegleiterInnen neue Formate, die den Beratungsprozess kreativ bereichern und geographisch erweitern.

Auch das Prozesstempo gewinnt durch den Einsatz digitaler Werkzeuge: Die Begleitung kann langfristiger angesetzt werden, entschleunigt werden oder in kürzeren zeitlichen Abständen erfolgen, da auch dislozierte Teams aus verschiedenen Standorten jederzeit zusammenarbeiten können. Da die digitale Kommunikation dokumentiert ist, profitieren alle von der dynamischen, im Prozess entstehenden, Prozessdokumentation.

Sichtbarkeit von Organisationslernen! Mit innovativen digitalen Werkzeugen können die Parameter von Organisationslernen, wie Reifegrad der Prozesse, wirksame Organisation von Hierarchien, partizipative Gestaltung von Entscheidungen, sinnvolle Nutzung von Rückmeldung von Außen sowie erfolgreiche Kooperation von Teams sichtbarer, messbarer und spürbarer gemacht werden.
Aber, hinter dem Bildschirm sitzt trotzdem immer noch ein Mensch…..

Überraschend ist, dass im Online-Setting genauso offen und wahrhaftig über brisante Fragen oder sogar begangene “Fehler” (z.B. bei der Kollegialen Fallberatung) kommuniziert wird als bei Workshops oder Team Coachings. Es ist so, als ob der Bildschirm eine gewisse Schutzfunktion übernimmt und das Erzählen von persönlichen Erfahrungen sogar erleichtert.

Christine Moore bietet Organisationsentwicklung mit digitaler Erweiterung.

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